IMU – “Es lebe bin Laden” & “Fiese Harddisk” – Medienabteilung “Jundullah”

Heute Morgen hat die Islamische Bewegung Usbekistans zwei neue Statements und ein neues Nascheed veröffentlicht. Auffällig bei den beiden Statements ist, dass als Autor die ‘Medienabteilung “Jundullah”‘ genannt wird. Denn bei allen bisherigen Statements der IMU, konnte man immer einen Autor erkennen.

Das erste Statement geht am Anfang noch mal kurz auf das Problem der Glaubwürdigkeit der Nachrichten über den Tode Usama b. Ladens ein.

“Auf der ganzen Welt und zu jeder Stunde kamen Berichte über ihn im Fernsehen und im Radio, doch wußten die Menschen  und auch die Muslime leider nicht was man von dem ganzen glauben soll und was nicht. Fakt ist, dass unser bester Mann  und der Sheikh aller Mujahedeen nicht mehr unter uns ist.”

So hätten sie es als ihre “persönliche Pflicht empfunden ein Nascheed für ihren Helden zu schreiben.” An Hand einiger Textstellen, kann man sehr gut sehen, in welche Richtung der gesamte Nascheed geht.

“Der Abschied fällt uns schwer und wir vermissen dich.
Eine Seele steigt empor, es ist bin Laden.
Die Engel freuen sich und der Himmel öffnet sich,
welch wunderschöner Duft, es ist bin Laden

Wer brachte uns die Ehre und den Stolz zurück?
Die Antwort ist, Ussama bin Laden!

Egal wo auf der Welt du den Mujahed fragst: “Wer ist dein
Sheikh?“
Die Antwort ist: “Mein Sheikh das ist bin Laden!“

[…]

Wer ist an erster Stelle Amerikas Most Wanted List?
Die Spitze führt Ussama bin Laden!

Wer hat auf einen Schlag die Flagge in New York gehist?
Es war unser Ussama bin Laden!

Du, der in unserer Zeit der Held der Helden bist.
Sheikh ibn Muhammad bin Laden.

Edel ist der Weg, den du gegangen bist.
Wir lieben dich, Ussama bin Laden!
Wir lieben dich, Ussama bin Laden!”

Das Zweite heute Morgen veröffentlichte Statement wurde mit “Fiese Harddisk” betitelt. Dieses ist eigentlich nur eine Information, an “ihre Geschwister”, dass es zu Verzögerungen, bei der Veröffentlichung des zweiten und dritten Teils ihrer Videos zur Serie “Frohe Botschaft aus Pakistan” kommt. Denn die Festplatte, auf der die beiden Videos abgespeichert waren, sei irreperabel beschädigt worden.

“Liebe Geschwister, wir kommen gleich zum Wesentlichen und müssen euch mitteilen, dass es beim Projekt “Frohe Botschaft aus Pakistan Teil 2 & 3“ zu einer kleinen Verspätung kommt. Der zweite Teil war so gut wie fertig für den Upload, doch es  passierte ein kleines Unglück […] Die Harddisk, auf der das Projekt und  sämtliche Daten gespeichert waren, ging auf Grund von Erschütterung oder wegen eines Viruses kaputt. Trotz aller  Bemühungen, wie z.B. dem Engagieren eines Hardwarespezialisten aus dem Inland, konnten die Daten nicht gerettet werden.”

Doch seien alle Daten im “Großarchiv von Studio Jundullah” zur Sicherheit noch ein zweites mal gespeichert, so dass sie bereits damit begonnen hätten, die beiden Teile neu zu produzieren. Durch dieses Malheur wären sie aber jetzt in der Lage noch aktuelle Bilder mit zu verwenden. Der zweite Teil solle in der letzten Juli Woche erscheinen.

Sie nehmen dieses Ereigniss zum Anlass, um am Ende des Schreibens, kurz zu erklären, wie die Medienarbeit der Mujahideen abläuft.

Die Medien-Sudios befinden sich nicht wie viele denken im Inland, sondern mitten in den Bergen, man könnte auch sagen,  mitten auf dem Schlachtfeld. Und dementsprechend sind die Umstände. Ohne Strom und mit Hilfe von Solarsystemen,  Benzin-Generatoren und Autobatterien geben die Mujahedeen hier ihr Bestes, um die Geschwister weltweit anzuspornen und  auf dem Laufenden zu halten. In den Stammesgebieten gibt es zur Zeit drei Hauptfronten, in denen gekämpft wird.”

Mittlerweile würde an allen drei Fronten, keine drei Tage vergehen, ohne das eine Operation (Gefecht) durchgeführt würde. Jede einzelne dieser Operationen würde mit Video-Kameras aufgezeichnet, sodass das “Archiv von Jundullah förmlich am explodieren sei”. Die Mitarbeiter der Medienabteilung würden sich ebenfalls an den Kämpfen beteiligen. Da sie sich aber der großen Bedeutung der Verbreitung ihrer Videos usw. bewusst seien, würden sie die Medienarbeit “keine Sekunde vernachlässigen”.

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