IMU – “Auf zum Erfolg” – Abu Adam al-Almani

Heute Morgen ist in jihadistischen Internetforen eine 15 minütige Audiobotschaft von Abu Adam al-Almani, anlässlich des muslimischen Opferfestes (‘Id al-‘Adha), veröffentlicht worden.

Wie bereits in anderen Videobotschaften und Statements seitens der IMU spricht Abu Adam am Anfang besonders die deutschen Muslime an. In den letzten Wochen und Monaten würde etwas besonders passieren, denn durch die Luft würde ein spezieller Wind wehen, die Begeisterung für den Islam, die Liebe zum Gottesdienst – in jihadistischen Kreisen wird die Kampfhandlung als ein integraler Bestandteil des Gottesdienstes angesehen – sowie die Liebe zur Tugend. Dies würde vor allem bei den Jugendlichen ihren Höhepunkt, seit dem Sturz des osmanischen Kalifats erreichen. Hierdurch wären Millionen von Menschen zum Glauben geführt worden, weshalb es eine frohe Botschaft und die Gnade Gottes sei.

Den Sturz einiger arabischer Regime im Zuge des “Arabischen Frühlings” sowie das Martyrium von Usama b. Laden und Anwar al-Awlaqi sieht er als Grund dafür, dass immer mehr Muslime, in seinen Worten, aufwachen würden, denn sie verstünden nun, dass die Angelegenheit der muslimischen Ummah Eine ist und das sie islamisch gelöst werden müsse. Als die daraus resultierende Gnade, sieht Abu Adam, dass die Ummah ihre Feinde erkannt hätte. Die westliche Welt, die immer weitere militärische Aktionen gegen die muslimische Gemeinschaft planen würde, benennt er als den Feind.

Als Beleg für die Überlegenheit der Muslime führt Abu Adam eine Geschichte an: Ein jemenitischer Beduine solle nach dem Angriff einer amerikanischen Drohen (er nennt sie Spionageflugzeug) zu den Mujahideen gekommen sein und sie gefragt haben, ob die Drohen über oder unter dem Thron Gottes fliegen würden. Sie hätten ihm geantwortet natürlich darunter. Worauf er erwidert haben soll, “wovor sollen wir dann Angst haben”.

Das Erwachen der Ummah hätten sie Gott und den Märtyrern zu verdanken, deren Schahada dem Gebetsruf  “Auf zum Erfolg” gleiche. Denn sie sollten sich erheben wofür die anderen bereits gestorben seien. Durch den Tod von Usama b. Laden hätten viele erkannt, dass der Weg den er eingeschlagen hätte, “der Weg der Wahrheit” sei. An dem Abend, an dem sie vom Tod Anwar al-Awlaqis erfuhren, hätte eine usbekischer Mujahid aus ihren Reihen seinen Neugeborenen Anwar al-Awlaqi genannt. Die muslimische Gemeinschaft würde zur Zeit durch die Ereignisse auf die Probe gestellt.

Im zweiten Teil der Audiobotschaft bekennt sich die IMU zu dem schweren Selbstmordattentat vom 29. Oktober in Kabul, bei dem 17 Menschen gestorben sind.

Am 28. Oktober hätten sie 25 Mitglieder begraben müssen, die durch zwei Drohnenangriffe umgekommen seien. Dies hätte nicht ihre Stimmung gedrückt, sondern sie würden mit noch größerer Vorfreude das Paradies erwarten.

“Der Hass gegenüber den Feinden wird von Tag zu Tag mehr und die Liebe zu Allah und der muslimischen Nation steigt”

Den Anschlag beschreibt er wie folgt:

“[…] nutze einer unserer Istischhadis die gesegneten Tage dieses Monats und machte sich auf den Weg seinen Herrn zu treffen. Er opferte sein Leben um die Ummah zu beleben. Mitten in der Hauptstadt Kabul gelang es ihm, mit Allahs Hilfe und Beistand, 25 Soldaten der Besatzungsmächte, die niemand eingeladen hat, ein Ende zu setzen. Ein Muslim opfert sein Leben, aber die Früchte waren nicht nur, dass die Feinde 25 ihrer Leute verloren haben, nein, die Nachricht ging durch die ganze Welt und erreichte unachtsame Herzen und weckte sie […].

Liebe Geschwister, die Kufar heute bezeichnen diesen Krieg, als den dritten Weltkrieg. Wir sagen dazu: Der Jihad wird bleiben bis zum Jüngsten Tag. Für uns gibt es keinen ersten, keinen zweiten, dritten oder vierten Weltkrieg. Wir, unsere Kinder und die Generationen, die nach uns kommen werden, werden – so Allah will, am Koran der uns leitet und am Schwert das uns ehrt festhalten und wir werden sie nicht nur bekämpfen bis wir sie besiegen und bis sie erniedrigt auf dem Erdboden umherziehen, nein, wir werden darüber hinaus für jede Ungerechtigkeit, die sie an uns begangen haben rächen, wir haben nichts vergessen […]. Stellt euch auf einen langen Krieg ein. Und meine Geschwister möchte ich bezüglich dieses Kampfes, auf Grund des globalen Aspektes, an folgendes erinnern: Der Jihad bleibt fard al-‘Ayn [allgemeine Pflicht]. Er bleibt fard al-‘Ayn bis jedes Stück Erde, was einmal muslimisch war, wieder muslimisch wird. Dies ist so verpflichtend wie das Beten und Fasten.

Zu den Ländern, die befreit werden müssen, zählt er nicht nur die verloren gegangenen Gebiete wie al-Andalus sondern aller Länder, in denen Muslime leben. Denn die reine Anwesenheit von Muslimen würde nicht ausreichen um ein Land muslimisch nennen zu können. Sondern seiner Meinung nach müsse das Oberhaupt ein Muslim sein und die Gesetze der Scharia’ müssten durchgesetzt werden.

Bei dem Kampf sollten sie Barmherzig zu den anderen Muslimen sein aber hart gegen über allen Ungläubigen. Bei den Ungläubigen spielt für ihn keine Rolle ob es Amerikaner oder Araber sind, für ihn ist nur ihre Absicht wichtig.

“Unsere Zeit verlangt heute von jedem Muslim, dass er ein Mujahid ist. Das er ein Kämpfer ist. Das er für die Religion kämpft.”

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Filed under Islamische Bewegung Usbekistans

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