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IMU – “Auf zum Erfolg” – Abu Adam al-Almani

Heute Morgen ist in jihadistischen Internetforen eine 15 minütige Audiobotschaft von Abu Adam al-Almani, anlässlich des muslimischen Opferfestes (‘Id al-‘Adha), veröffentlicht worden.

Wie bereits in anderen Videobotschaften und Statements seitens der IMU spricht Abu Adam am Anfang besonders die deutschen Muslime an. In den letzten Wochen und Monaten würde etwas besonders passieren, denn durch die Luft würde ein spezieller Wind wehen, die Begeisterung für den Islam, die Liebe zum Gottesdienst – in jihadistischen Kreisen wird die Kampfhandlung als ein integraler Bestandteil des Gottesdienstes angesehen – sowie die Liebe zur Tugend. Dies würde vor allem bei den Jugendlichen ihren Höhepunkt, seit dem Sturz des osmanischen Kalifats erreichen. Hierdurch wären Millionen von Menschen zum Glauben geführt worden, weshalb es eine frohe Botschaft und die Gnade Gottes sei.

Den Sturz einiger arabischer Regime im Zuge des “Arabischen Frühlings” sowie das Martyrium von Usama b. Laden und Anwar al-Awlaqi sieht er als Grund dafür, dass immer mehr Muslime, in seinen Worten, aufwachen würden, denn sie verstünden nun, dass die Angelegenheit der muslimischen Ummah Eine ist und das sie islamisch gelöst werden müsse. Als die daraus resultierende Gnade, sieht Abu Adam, dass die Ummah ihre Feinde erkannt hätte. Die westliche Welt, die immer weitere militärische Aktionen gegen die muslimische Gemeinschaft planen würde, benennt er als den Feind.

Als Beleg für die Überlegenheit der Muslime führt Abu Adam eine Geschichte an: Ein jemenitischer Beduine solle nach dem Angriff einer amerikanischen Drohen (er nennt sie Spionageflugzeug) zu den Mujahideen gekommen sein und sie gefragt haben, ob die Drohen über oder unter dem Thron Gottes fliegen würden. Sie hätten ihm geantwortet natürlich darunter. Worauf er erwidert haben soll, “wovor sollen wir dann Angst haben”.

Das Erwachen der Ummah hätten sie Gott und den Märtyrern zu verdanken, deren Schahada dem Gebetsruf  “Auf zum Erfolg” gleiche. Denn sie sollten sich erheben wofür die anderen bereits gestorben seien. Durch den Tod von Usama b. Laden hätten viele erkannt, dass der Weg den er eingeschlagen hätte, “der Weg der Wahrheit” sei. An dem Abend, an dem sie vom Tod Anwar al-Awlaqis erfuhren, hätte eine usbekischer Mujahid aus ihren Reihen seinen Neugeborenen Anwar al-Awlaqi genannt. Die muslimische Gemeinschaft würde zur Zeit durch die Ereignisse auf die Probe gestellt.

Im zweiten Teil der Audiobotschaft bekennt sich die IMU zu dem schweren Selbstmordattentat vom 29. Oktober in Kabul, bei dem 17 Menschen gestorben sind.

Am 28. Oktober hätten sie 25 Mitglieder begraben müssen, die durch zwei Drohnenangriffe umgekommen seien. Dies hätte nicht ihre Stimmung gedrückt, sondern sie würden mit noch größerer Vorfreude das Paradies erwarten.

“Der Hass gegenüber den Feinden wird von Tag zu Tag mehr und die Liebe zu Allah und der muslimischen Nation steigt”

Den Anschlag beschreibt er wie folgt:

“[…] nutze einer unserer Istischhadis die gesegneten Tage dieses Monats und machte sich auf den Weg seinen Herrn zu treffen. Er opferte sein Leben um die Ummah zu beleben. Mitten in der Hauptstadt Kabul gelang es ihm, mit Allahs Hilfe und Beistand, 25 Soldaten der Besatzungsmächte, die niemand eingeladen hat, ein Ende zu setzen. Ein Muslim opfert sein Leben, aber die Früchte waren nicht nur, dass die Feinde 25 ihrer Leute verloren haben, nein, die Nachricht ging durch die ganze Welt und erreichte unachtsame Herzen und weckte sie […].

Liebe Geschwister, die Kufar heute bezeichnen diesen Krieg, als den dritten Weltkrieg. Wir sagen dazu: Der Jihad wird bleiben bis zum Jüngsten Tag. Für uns gibt es keinen ersten, keinen zweiten, dritten oder vierten Weltkrieg. Wir, unsere Kinder und die Generationen, die nach uns kommen werden, werden – so Allah will, am Koran der uns leitet und am Schwert das uns ehrt festhalten und wir werden sie nicht nur bekämpfen bis wir sie besiegen und bis sie erniedrigt auf dem Erdboden umherziehen, nein, wir werden darüber hinaus für jede Ungerechtigkeit, die sie an uns begangen haben rächen, wir haben nichts vergessen […]. Stellt euch auf einen langen Krieg ein. Und meine Geschwister möchte ich bezüglich dieses Kampfes, auf Grund des globalen Aspektes, an folgendes erinnern: Der Jihad bleibt fard al-‘Ayn [allgemeine Pflicht]. Er bleibt fard al-‘Ayn bis jedes Stück Erde, was einmal muslimisch war, wieder muslimisch wird. Dies ist so verpflichtend wie das Beten und Fasten.

Zu den Ländern, die befreit werden müssen, zählt er nicht nur die verloren gegangenen Gebiete wie al-Andalus sondern aller Länder, in denen Muslime leben. Denn die reine Anwesenheit von Muslimen würde nicht ausreichen um ein Land muslimisch nennen zu können. Sondern seiner Meinung nach müsse das Oberhaupt ein Muslim sein und die Gesetze der Scharia’ müssten durchgesetzt werden.

Bei dem Kampf sollten sie Barmherzig zu den anderen Muslimen sein aber hart gegen über allen Ungläubigen. Bei den Ungläubigen spielt für ihn keine Rolle ob es Amerikaner oder Araber sind, für ihn ist nur ihre Absicht wichtig.

“Unsere Zeit verlangt heute von jedem Muslim, dass er ein Mujahid ist. Das er ein Kämpfer ist. Das er für die Religion kämpft.”

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IMU – Frohe Botschaft aus Pakistan – Teil 2

Die Islamische Bewegung Usbekistan hat am Freitag insgesamt drei neue Videos in den einschlägigen Foren und auf ihrer Homepage online gestellt. Mit einem davon werde ich mich näher auseinandersetzten. Der zweite Teil von “Frohe Botschaft aus Pakistan” sollte laut einem Schreiben der Isamischen Bewegung Usbekistans bereits Ende Juli online gestellt werden, nachdem sich angeblich die Produktion verzögerte, da sie Computer Probleme hatten – siehe ihr Statement “Fiese Harddisk”.

Allerdings wurde es nun so wie die beiden anderen auch erst am Freitag publiziert, kurz nach dem Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan. Einige Teile von dem hier zu besprechenden Video und “Ghazwa ul-Hind” ähneln sich stark. Es wurden zumindest die Bilder von ein und dem selben Überfall der Islamischen Bewegung Usbekistans auf einen Konvoi der pakistanischen Armee verwendet. In beiden Videos wird das Hauptaugenmerk auf ein Hadith des Propheten Muhammad gelegt. Nach dem Hadith sei der Kampf um das Gebiet, dass man damals mit al-Hind bezeichnete, ein größerer Verdienst, als der Kampf um andere Gebiete. Al-Hind umfasse das heutige Pakistan, Kashmir, Indien, Nepal, Buthan, Bangladesch, Sri Lanka und die Maledieven. Somit lässt sich damit gut um neue Rekruten für den Jihad in Pakistan werben.

Der zweite Teil von “Frohe Botschaft aus Pakistan” beginnt mit Bildern verschiedener Aktionen gegen die pakistanische Armee. Über diese Bilder werden Interviewschnipsel gelegt. So sagt am Anfang Hakeemullah Mehsud Anführer der TTP (Pakistanische Taliban), dass die demokratische Regierung Pakistans nach unislamischen Prinzipien regieren würde. Kommandeur Jihad Jarr bekräftigt seine Freude über die Gebiets gewinne der Mujahideen und ärgert sich, dass die Medien nicht darüber berichten bzw. die Erfolge vertuschen. Diese wären nur durch die Einheit der Muhajireen und den Ansar möglich gewesen. Die beiden Begriffe gehen auf die Zeit des Propheten Muhammad zurück. Mit den Muhajireen wurden diejenigen bezeichnet, die gemeinsam mit Muhammad nach Medina auswanderten (Hijra). Dort wurden sie von einem Teil der lokalen Bevölkerung Unterstützt, den sogenannten Helfern (arab. Ansar). Im jihadistischen Kontext werden die als Muhajireen bezeichnet, die aus ihren Heimatländern “auswandern” um aktiv am Jihad teilzunehmen und die Bevölkerung der jeweiligen Länder, die den Jihadisten helfen als Ansar.

Desweiteren lässt man am Anfang noch Quari Hussain zu Wort kommen, er ist ein Mitbegründer der TTP. Er beschwört die Mujahidden sich nicht von Medien einreden zu lassen, dass sie kurz vor einer Niederlage stehen würden. Denn zur Zeit würden sie nur Racheaktionen gegen die Pakistaner durchführen, aber in naher Zukunft würde der Jihad erst richtig anfangen und man werde ihn ins pakistanische Kernland tragen. Hier finden sich auch wieder Anspielungen auf al-Hind. Er zitiert einen Ausspruch Muhammads, nach dem ein Heer aus Khorasan kommen werde und al-Hind erobern würde.

Nach diesem Anfang beginnt der eigentliche Film “Frohe Botschaft aus Pakistan”. In Abschnitte eingeteilt wird dem Zuschauer erklärt warum der Jihad gegen Pakistan ebenso eine allgemeine Pflicht für jeden Muslim sei wie der in Afghanistan oder dem Irak. Zum einen werden Interviews geführt “mit einigen der Größen des Jihads in Pakistan” so wie sie es nennen und sie zeigen ihre Sicht der Geschichte der Ereignisse von 2002 bis zur Eskalation durch die Operation Kaloosha 2004 und wie dadurch ihrer Meinung nach der Jihad gegen Pakistan unabdingbar geworden wäre.

Der erste Geschichtsteil fängt an in dem sie kurz zusammenfassen,über welche geschichtlichen Zusammenhänge sie die Zuschauer im 1 Teil der Serie informiert hätten. Zum Beispiel wie die Mujahideen der IMU auf ihrer Flucht aus Afghanistan nach Süd-Waziristan (Wana) gelangt seien. Die Ereigniss und der Kampf gegen die US-Truppen, die schließlich zur Flucht der IMU nach Pakistan führten, werden von ihrem ehemaligen Amir Muhammad Taher Farooq geschildert. Hakeemullah Mehsud lobt die IMU und deren Amir, dafür dass sie die letzte Schalcht gegen die Amerikaner in Afghanistan in Shaykot geschlagen hätten. Vor dieser hätten sie ihre Familien nach Wana geschickt um sie in Sicherheit zu wissen. Dort hätten die Familien versteckt leben müssen. Bei der Schlacht um Shykot wäre ca. 70 Anhänger der IMU gestorben. Wegen der großen Verluste wären der Rest der IMU dazu gezwungen gewesen sich ebenfalls nach Pakistan zurückzuziehen. Anfangs hätten sie nicht im Sinn gehabt gegen die pakistanische Armee zu kämpfen. Denn durch ihren Rückzug nach Wana wollten sie ihre Verletzten pflegen können und neue Kräfte sammeln um sich erneut ihrem Hauptfeind entgegenstellen zu können. Zu der damaligen Zeit seien das noch “die Amerikaner und Kreuzzügler in Afghanistan” gewesen. Sie hätten jedoch erkannt, dass es ihre Pflicht sei die einheimische Bevölkerung zum “wahren Islam” aufzurufen. Dieser beinhaltet nach dem Verständnis der IMU selbstverständlich auch den Jihad. Ihre Ideen wären bei den Ansar auf fruchtbaren Boden gefallen sagt Mounir Chouka (Abu Adam). In der Zeit von 2002, nachdem sie sich in Wana angesiedelt hatten bis 2004, nach ihrer erneuten Flucht, dieses mal von Wana nach Nord-Waziristan, hätten sie laut Aussagen von Abbas Mansour, einem Kommandeur der IMU, 40 große Operationen in Afghanistan durchgeführt.

Die Islamische Bewegung Usbekistans hätte in Pakistan aber nicht nur die Ansar vorgefunden, deren Hilfsbereitschaft wichtig für sie gewesen war, sondern auch einen Feind. Denn die pakistanische Regierung und die Armee wären ihnen feindlich gesinnt gewesen. Allerdings sei es der Glauben der Mujahideen, das sowohl Pakistan als auch die Stammesgebiete nur Gott gehören und somit sei es rechtens, dass sich die IMU mit ihren Familien dort niederließ um den Islam und die Sharia’ nach ihrem Verständnis auszuleben. Die pakistanische Regierung konnte und wollte solch ein Verhalten auf ihrem Territorium nicht dulden. So wollte sie, wie es das Video darstellt, die Mujahideen mit allen Mitteln vom Weg des Jihad abbringen. Die Armee führte angeblich 70 Razzien durch. Vor diesen hätten sich die Anhänger der IMU aus den Dörfern zurückgezogen, um einer Konfrontation mit der pakistanischen Armee zu entgehen. Diese Ereignisse schilder Mufti Abu Zarr Pakistani – der Sharia’ Beauftragte der IMU – in recht dramatischer Weise.

Der Wende im Verhalten der IMU gegenüber dem pakistanischem Staat sei nach einer Militär Aktion gewesen. Bei dieser hätte die pakistanische Armee eine Sitzung gestürmt und dabei unter anderem zwei bekannte Mujahideen getötet, Abu Muhammad al Turkistani und Abu Abdalrahman al-Kanadi. Zudem hätte die Regierung vermehrt Mujahideen festgenommen und sie an die USA ausgeliefert. Durch diesen stetig wachsenden Druck wäre die IMU zu einer Aktion gezwungen gewesen. So hätte die IMU zusammen mit den pakistanischen Ansar durch eine Shura beschlossen, dem pakistanischen Staat den Jihad zu erklären. Der Amir der IMU Muhammad Taher Tarooq hätte die Entscheidung auch öffentlich erklärt.

Der IMU fällt es nicht sonderlich schwer Argumente zu finden, die den Jihad gegen Pakistan legitimieren. So würde die pakistanische Bevölkerung darin gehindert den wahren islamischen Glauben zu lernen. Wenn überhaupt würden sie ihn nur aus Büchern kennen. Zu dem wäre die pakistanische Regierung sofort an die Seite der USA gesprungen, nachdem diese den Krieg in Afghanistan begonnen hätte. Abu Adam schildert einige militärische Aktionen Seitens der Pakistaner gegen die Mujahideen, bei denen sie, nach dessen Angaben, mehrere Märkte bombadiert hätten. Im Anschluß werden sehr drastische Bilder der angeblichen Opfer gezeigt. Er führt weiter aus, dass die Gewalt Pakistans gegen die Mujahideen nicht erst vor kurzem begonnen hätte, sondern bereits seit dem Jihad gegen die Soviets in vollem Gange sei. So hätte Pakistan angeblich bei der Ermordung Abdallah Azzams und bei der Verhaftung Abu Musab al-Suris geholfen und letzteren an die USA ausgeliefert. Darauf werden einige kurze Videos eingeblendet in denen man vermutlich pakistansiche Gefangene sieht wie sie misshandelt werden. Als einen weiteren Beweis für Pakistans Brutalität führen sie die Ereignisse der Stürmung der Lal Masjid  in Islamabad 2007 an.

Für die IMU steht ebenfalls fest, dass die pakistanische Regierung hinter der Ermordung von Nizamuddin Shamzai steht. Er hatte die Angriffe Pakistans auf die Muhajireen und die Ansar für unrechtmäßig gefunden und in einem Rechtsgutachten erlassen, dass für die pakistanischen Soldaten, die bei diesen Angriffen sterben, nicht das islamische Totengebet gesprochen werden dürfte. Als “letztes Verbrechen” Pakistans nennen sie einen Vorfall vom 19. Mai 2011, das sie höchst dramatisiert schildern.

Auf Grund all dessen hätten sich die Muhajireen und die Ansar dazu entschieden, gemeinsam den Jihad gegen Pakistan zu erklären. Dies hätte am 19. März 2003 stattgefunden und einige der Ansar schworen dem Amri der IMU die Treue. Ein Treuschwur aus dem Video lautet wie folgt:

“Uthman Adil: Wir leisten dir den Treueid, für das Erhöhen des Wortes Allahs und für den Tod auf Allahs Weg.”

Im Anschluss an die Bilder dieser Nacht, lässt man wieder den Anführer der TTP zu Wort kommen, der bestätigt, dass es der Verdienst der IMU gewesen sei den Jihad auch nach Pakistan zu bringen.

Damit endet der geschichtliche Teil, der vor allem dadurch interessant ist, dass die IMU die Ereignisse aus ihrer Sicht erzählt. Im weiteren Verlauf des Videos beschreiben sie die Lebenslauf von Abbas Mansour und Quari Hussain sowie deren Aufgaben in ihren jeweiligen Jihad Gruppen.

Im Anschluss daran kommt wieder Hakeemullah Mehsud zu Wort. Dessen Aussage finde ich ist eine der wohl interessantesten im ganzen Video. Insbesondere für uns westliche Beobachter. Denn er erklärt, dass die verschiedenen Organisationen nicht voneinander zu unterscheiden seien.

“Wie bereits gesagt, haben die TTP und die IMU eine starke Beziehung. Wenn ein fremder hier ankommt, kann er kaum einen Unterschied zwischen uns beiden Bewegungen erkennen. Er schafft es nicht zu unterscheiden wer zur TTP gehört und wer zur IMU. Und diese Namen die ihr kennt wie TTP und IMU, dass sind nur Namen zur Erkennung. Aber unsere Jama’a (Gemeinschaft) ist eine. […]”

Dann würd nochmal der angebliche Vorzug des Jihads von Pakistans mit dem bereits oben erwähnten Argument bekräftigt.

Das Video endet mit Bildern einer Operation der IMU gegen die pakistanische Armee. Diese sei im April 2011 “hochmütig durch das Gebiet Watcho Chora stolziert“. Bei dieser Aktion seien sie sehr erfolgreich gewesen.

Abu Adam führt noch aus, dass es für die Mujahideen nicht nur ein Kampf um ein Stück Land sei, sondern um einen Platz im Paradies gehe. Er bezeichnet den Tod eines Jihadisten als “die Krönung einer jeden Seele”.

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IMU – Hindernisse im Jihad – Abdul Fatah Ahmadi

Anfang Mai wurde die deutsche Übersetzung eines Schreibens des Vize-Amirs der Islamischen Bewegung Usbekistans im Internet veröffentlicht. Wie der Titel schon vermuten lässt, werden die möglichen Hindernisse behandelt, welchen einem Jihadist begegnen können, wenn er in den Jihad zieht. Alles in allem, macht er zehn mögliche Hindernisse aus. Am Ende des Schreibens schildert Abdul Fatah Ahmadi die Geschichte des eines tajikischen Jihadisten – Abdul Qayyoum at-Tadjeki – dieser sei “kürzlich […] Anfang 2009 zu ihnen gestoßen”. Er habe Anfang des Jahres eine Märtyreroperation unternommen und sei dabei gestorben.

Ein paar Tage später ist von der IMU, ebenfalls ein Märtyrervideo für Usama b. Laden veröffentlicht worden. Es ist hauptsächlich aus alten Bildern und Videos zusammengeschnitten und nur von mittelmäßiger bis schlechter Qualtität.

Das Schreiben beginnt mit zwei Koranversen (47,31 und 3,146), in denen der Gläubige dazu aufgerufen wird standhaft zu bleiben. Die Standhaftigkeit und die Geduld, seien wichtige Fähigkeiten, die jeder Mujahid haben sollte.

“Viele Geschwister, die es schaffen hier auf Ardul-Jihad [wörtl. Erde des Jihads; Gebiete, in denen der bewaffnete Jihad geführt wird] anzukommen, denken, dass die Prüfungen des Lebens aufhören, wenn sie im Jihad sind, dass sie am jüngsten Tag bereits von den Geretteten sind und dass die einzigen Hindernisse im Jihad, der Feind, eventueller Hunger und die geringen Mittel sind.  […] Die wahren Prüfungen fangen erst hier im Jihad an. Der Erste, mit dem das Höllenfeuer angezündet wird, ist ein Mujahed und nach Erfahrung sind die kleinsten Hindernisse im Jihad, der Feind, der Hunger und die geringen Mittel.”

Abdul Fatah Ahmadi legt allen möglichen Jihadisten die Lektüre, der Werke von Abdullah Azzam ans Herz, denn dieser hätte die Themen Hijrah und Jihad theologisch sehr gut behandelt und außerdem hätte er selber sieben Jahre aktiv am Jihad teilgenommen, weshalb er auch über die Hindernisse, die man auf dessen Weg überwinden müsse, geschrieben habe. Dies könnte zwar abschreckend auf viele Muslime wirken, aber als er im Kampfgebiet ankam, empfand er die Lektüre von Abdullah Azzam, “als optimales Reisegepäck für den Jihad.”

Da Abdul Fatah Ahmadi nun selber bereits seit 13 Jahren aktiv am Jihad teilnehme, wolle er seine Erfahrungen und Ratschläge weitergeben und speziell von seinen Erfahrungen vom Jihad in Pakistan berichten.

Das erste Hindernis, dass er ausmacht, sind unsere Geheimdienste (“Die Geheimdienste der Kuffar”). Obwohl die pakistanische Regierung, “gezwungen durch die Amerikaner” enormen Druck auf die Mujahideen in den pakistanischen Stammesgebieten ausgeübt hätte, müssten sie nicht mehr in Verstecken leben, sondern es sei zu einem “offiziellen Ort der Hijrah geworden”. Die Pakistaner, würden Aktionen gegen die Mujahideen nur vortäuschen und spielen, um die Videos, den Amerikanern als Beweis zu zeigen. Da es dem pakistanischen Geheimdienst nicht gelingen würde, brauchbare Informationen aus den Stammesgebieten zu bekommen, würden sie mittlerweile versuchen die Stammesführer mit Geld zu bestechen und sie so als Spione zu gewinnen.

“Da die IBU und die TTP (Tahreek Taliban Pakistan) den Jihad gegen Pakistan begannen und bifadlilläh bis zum heutigen Tage die größten Stärken in ihm darstellen, sind sie der größte Dorn im Auge der pakistanischen Regierung und dessen Geheimdienst, dem ISI.”

Die pakistanische Regierung hätte die Kämpfe zwischen ihren Truppen und der IMU sowie die daraus resultierende Unsicherheit vieler jihadistischer Gruppierungen ausgenutzt, um das Gerücht zu streuen, dass die IMU im Auftrag Indiens kämpfen würde.

“Der Jihad von Pakistan ist jedoch nicht nur eine Angelegenheit zwischen den Mujahedeen und der pakistanischen Regierung, sondern zwischen den Mujahedeen und der halben Welt. Denn alle sich vom Jihad bedrohend fühlenden  Staaten haben ihre Geheimdienste eingeschaltet und es herrscht ein Stau beim Abhören der Telefongespräche und Abfangen der Emails und ein bissiger Kampf beim Austausch der Informationen zwischen den verschiedenen Geheimdiensten.”

Das zweite Hindernis seien die Spione, die sich jederzeit unter die Gläubigen mischen würden. Dieses Phänomen hätte es bereits zur Zeit des Propheten Muhammad, nach dessen Auswanderung nach Medina gegeben. Zu dem würden die Drohnen, die 24 Stunden über ihren Köpfen kreisen würden, die Lage noch verschlechtern. Sie hätten noch keine Lösung dafür gefunden, aber dafür wäre es gelungen mehrere Spione festzunehmen. Gegen sie wäre öffentlich ein Urteil gemäß der Scharia’ vollzogen wurden, was wohl heißt, dass sie auf brutalste Weise hingerichtet wurden.

“Die Spionflugzeuge, welche mittlerweile 24 Stunden über unseren Köpfen kreisen, stellen neben dem Jihad in Afghanistan, im Irak und neuerdings auch im Jemen, schon seit ca. vier Jahren hier in Pakistan eine große Bedrohung dar.
In einem unserer Ingenieurzentren gibt es durch Allahs Beistand neue technische Fortschritte und der Tag rückt näher, an  dem wir euch inscha‘Allah die freudige Nachricht verkünden, dass wir den Drohnen ein Ende gesetzt haben. Bis dahin  bleibt uns nur das Bittgebet, die Standhaftigkeit und militärische Antworten auf jede ihrer Drohnen.

Als drittes Hindernis, benennt Abdul Fatah Ahmadi unsere Medien (“Die Medien der Kuffar”). Diese würden Lügen über die Mujahideen verbreiten und deren Erfolge vertuschen – ich muss zum Teil schmunzeln, wenn ich Meldungen der afghanischen Taliban lese, in denen sie verlautbaren lassen, sie hätten wieder 40 ISAF Soladten getötet und 4 gepanzerte Jeeps zerstört.

“So zerfiel beispielsweise die Emara in Afghanistan nicht durch einen militärischen Erfolg der Kreuzzügler, sondern durch einen Medienstreich. Nach einer nur relativ kurzen Zeit, nachdem die Kreuzzügler in Afghanistan einmarschierten, hieß es im Radio, dass Kabul von den Amerikanern eingenommen wurde. Auf Grund dieser Information verlagerten die Mujahedeen im 500 km erntfernten Kandahar ihre Basen und gingen ensprechende Schritte. Die Ereignisse in Afghanistan spitzten sich laut Medienberichten so zu, dass viele Mujahedeen sich in die Berge zurückzogen und somit die Armeen der Ungläubigen es leichter hatten militärisch vorzugehen.”

Außerdem würden sie Zwietracht unter den einzelnen jihadistischen Gemeinschaften sähen, in dem sie falsche Meldungen herausgeben würden, dass der eine den anderen verraten hätte usw.

Das vierte Hindernis sei die Naivität und die Unerfahrenheit von vielen Jugendlichen, die sich ihnen anschließen würden. In den letzten vier Jahren hätte sich viele Menschen aus allen Teilen der Welt dem Jihad angeschlossen, die meisten von diesen seien Jungendliche gewesen und fast wöchentlich würden Neuankömmlinge eintreffen. Sie seien noch alle anfällig für die oben genannten Probleme und würden den westlichen Spionen einen Einblick in die jeweiligen Gruppen bieten, da sie die Sicherheitsvorkehrungen nur halbherzig befolgen würden.

Als fünftes Hindernis macht er die “Undankbarkeit und Ungeduld in den eigenen Reihen” aus. Hier seien ebenfalls wieder die Jugendlichen besonders anfällig. Die Gefahr bestehe, so Abdul Fatah Ahmadi, vor allem darin, dass die “ungeduldigen Heimkehrer” nur schlecht über den Jihad in Afghanistan reden würden bzw. erzählen würden wie anstrengend und nicht durchführbar die Aufgaben seien. Die Abkehr vom Jihad bezeichnet er als “Fahnenflucht”.

Das sechste Hindernis seien “undisziplinierte Geschwistern” oder wie er sie lieber nennen möchte – “Chaoten”. Als Beispiel führt er eine Situation an, als jemand aus der Gruppe, die er im Kampf befehligte, seine Wache nicht richtige verrichtet hätte und er ihn darauf hingewiesen hätte. Dieser aber keinerlei Einsicht gezeigt hätte.

“Ja tatsächlich, er sagte dass wir keine Soldaten seien und dass wir keine strickten Regeln bräuchten wie die dort hinten und  zeigte auf die Soldaten der Kuffar. Einer der Anwesenden war entsetzt und sagte zu ihm, dass wir sehr wohl Soldaten seien und zwar die Soldaten Allahs. Er fügte hinzu, dass die Soldaten der Kuffar auf Grund von Geld kämpfen, wir jedoch für die Wahrheit, was bedeutet, dass wir noch disziplinierter und engagierter sein müssen als sie.”

Mittlerweile würden immer mehr Jihadisten dieses aufmüpfige Verhalten an den Tag legen. Sie würden keine Befehle befolgen und würden ihre Freiheiten völlig ausleben wollen. Zu dem wüssten sie nicht die Stellung eines Amirs richtig einzuordnen.

“Im Islam hat alles seinen Platz und seine Ordnung. Diese Geschwister haben nicht verstanden, dass sie sich einer islamischen Armee angschlossen haben, die Regeln hat. Wenn eine dieser Regeln oder einer der Befehle nicht befolgt werden, schwindet der Segen in unseren Reihen und der Sieg verzögert sich.”

Das achte Hindernis sei, dass einige Neuankömmlinge und einige der “Chaoten” würden neue Gruppen gründen und sich somit außerhalb der von den verschiedenen Gruppierungen geschaffen Ordnung bewegen. Denn sie müssten sich nur einer der bereits existierenden Gruppen anschließen.

“Mit dieser Ordnung vertrieben sie bereits die Russen, lassen die Amerikaner und die NATO derzeit die Hölle auf Erden kosten und begannen auch den Jihad in Pakistan und Tadjekistan. Der neue Mujahed braucht sich nur noch einzuordnen.”

Das neunte Hindernis benennt er “Der Shaytan [Satan] und die Märkte”Abdul Fatah Ahmadi sagt, der Satan sei zwar besiegt, wenn der einzelne in den Jihad ziehe, aber er lasse nicht locker, um jeden Jihadisten von seinem Weg abzubringen. So würde der Satan einzelnen Jihadisten einflüstern, das man viel dringender an anderer Stelle den Jihad weiterführen oder in sein Heimatland zurückkehren solle um Geld zu sammeln. Allein schon durch die Gedankenspiele, würde der Jihadist seine Gruppe im Stich lassen, denn er könne seinen Pflichten so nicht mehr richtig nachkommen.

Da die Lebenssituation der Mujahideen mittlerweile in den pakistanischen Stammesgebieten sehr gut sein soll und sie diese größtenteils kontrollieren würden, eröffneten immer mehr Märkte mit allen möglichen Waren.

“Gerade in den letzten zwei Jahren wurden diese Geschäfte, Märkte und Produkte so ausgebaut, dass man fast sagen kann,  dass dem Lebensstandard eines Mujaheds aus Europa vorgesorgt wurde und es ihm an nichts fehlt. Markenprodukte sind hier keine Seltenheit. Lebensmittel, Kleidung, Möbel, Waffen- und Militärausstattungen sowie elektronische Geräte wie Laptops  und Küchengeräte sind die Produkte vieler Geschäfte auf diesen Märkten.”

Der Besuch von Märkten sei zwar im Islam nicht verboten, aber dennoch rät er davon ab sie zu besuchen, außer es sie seien nicht zu umgehen, wenn man Sachen für den Jihad besorge. Denn die Märkte seien ein Ort der Fitna und würden ein hohes Sicherheitsrisiko für den einzelnen und dessen gesamte Gruppe darstellen.

Als das nächste, das neunte Hindernis, macht er “Die zwei großen Versuchungen: Geld und Ansehen” aus. Diese beiden Punkte seien bereits von Abdullah Azzam besonders hervorgehoben worden. Der Mujahed müsse sich bewusst sein, dass die Bewunderung und Liebe, die ihm vom pakistanischen und afghanischen Volk entgegen gebracht wird, eigentlich nicht seiner Person gelte, sondern der Sache der er diene, also dem Islam. Dies könne ebenfalls wieder zu Fitna führen.

Zwar lasse man, wenn man in den Jihad zieht, alles Diesseitige (dunya) zurück, aber diese komme sehr oft zurück, wenn man sich bei den Mujahideen eingelebt habe und die Trainingslager absolviert hätte. So komme auch er Drang nach Geld zurück. Einige würden sich vom Geld ablenken lassen, denn solange sie sich Ausrüstung kaufen würden, um den Jihad voran zubringen, sei nichts dagegen einzuwenden. Das schlimmste sei aber, wenn sich einige Mujahideen Geld von Verwandten schicken lassen würden, die den Jihad nicht befürworten oder sogar Ungläubigen seien. Denn dies würde “die Ehre der Mujahideen senken”. Durch das auftun eigener Geldquellen, würden sich einige dazu veranlasst sehen, von ihren Gruppierungen zu entfernen und neue Gruppen zu gründen.

“Und leider muss ich auch die schlimmste Gier nach Geld erwähnen. Traurig aber wahr, erlebten wir ehmalige Mujahedeen, die hohe Geldsummen von den Kuffar und Murtaddeen annahmen und als Gegenleistung ihren Jihad nach den Interessen des  Feindes führten und manche verrieten sogar den Jihad und die Mujahedeen und verkauften für vergängliche Summen ihre Religion.”

Ihr verstorbener Amir Muhammad Taher Faruq hätte auch ein solches Angebot, vom pakistanischen Geheimdienst, bekommen, dies aber abgelehnt.

“Wir Muslime lassen unseren Weg nicht von den Ungläubigen lenken!”

”Soll ich euch etwa diejenigen ausliefern, die mir zum Siege verhelfen!”

Als zehntes und letztes Hindernis, sieht er die Rükkehrer an. Denn viele von ihnen würden auf dem Weg in ihre Heimatländer gefangen genommen und würden alles ausplaudern, was sie über die Mujahideen wüssten. Oder sie würden, wie bereits oben erwähnt,

“sie kommen wieder in ihre Heimat zurück und erzählen Lügen und falsche Dinge, die sie auf Grund ihres begrenzten Verständnisses für richtig halten. So rate ich jedem da draußen, niemals die Informationen von einem Rückkehrer zu glauben.”

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IMU – “Es lebe bin Laden” & “Fiese Harddisk” – Medienabteilung “Jundullah”

Heute Morgen hat die Islamische Bewegung Usbekistans zwei neue Statements und ein neues Nascheed veröffentlicht. Auffällig bei den beiden Statements ist, dass als Autor die ‘Medienabteilung “Jundullah”‘ genannt wird. Denn bei allen bisherigen Statements der IMU, konnte man immer einen Autor erkennen.

Das erste Statement geht am Anfang noch mal kurz auf das Problem der Glaubwürdigkeit der Nachrichten über den Tode Usama b. Ladens ein.

“Auf der ganzen Welt und zu jeder Stunde kamen Berichte über ihn im Fernsehen und im Radio, doch wußten die Menschen  und auch die Muslime leider nicht was man von dem ganzen glauben soll und was nicht. Fakt ist, dass unser bester Mann  und der Sheikh aller Mujahedeen nicht mehr unter uns ist.”

So hätten sie es als ihre “persönliche Pflicht empfunden ein Nascheed für ihren Helden zu schreiben.” An Hand einiger Textstellen, kann man sehr gut sehen, in welche Richtung der gesamte Nascheed geht.

“Der Abschied fällt uns schwer und wir vermissen dich.
Eine Seele steigt empor, es ist bin Laden.
Die Engel freuen sich und der Himmel öffnet sich,
welch wunderschöner Duft, es ist bin Laden

Wer brachte uns die Ehre und den Stolz zurück?
Die Antwort ist, Ussama bin Laden!

Egal wo auf der Welt du den Mujahed fragst: “Wer ist dein
Sheikh?“
Die Antwort ist: “Mein Sheikh das ist bin Laden!“

[…]

Wer ist an erster Stelle Amerikas Most Wanted List?
Die Spitze führt Ussama bin Laden!

Wer hat auf einen Schlag die Flagge in New York gehist?
Es war unser Ussama bin Laden!

Du, der in unserer Zeit der Held der Helden bist.
Sheikh ibn Muhammad bin Laden.

Edel ist der Weg, den du gegangen bist.
Wir lieben dich, Ussama bin Laden!
Wir lieben dich, Ussama bin Laden!”

Das Zweite heute Morgen veröffentlichte Statement wurde mit “Fiese Harddisk” betitelt. Dieses ist eigentlich nur eine Information, an “ihre Geschwister”, dass es zu Verzögerungen, bei der Veröffentlichung des zweiten und dritten Teils ihrer Videos zur Serie “Frohe Botschaft aus Pakistan” kommt. Denn die Festplatte, auf der die beiden Videos abgespeichert waren, sei irreperabel beschädigt worden.

“Liebe Geschwister, wir kommen gleich zum Wesentlichen und müssen euch mitteilen, dass es beim Projekt “Frohe Botschaft aus Pakistan Teil 2 & 3“ zu einer kleinen Verspätung kommt. Der zweite Teil war so gut wie fertig für den Upload, doch es  passierte ein kleines Unglück […] Die Harddisk, auf der das Projekt und  sämtliche Daten gespeichert waren, ging auf Grund von Erschütterung oder wegen eines Viruses kaputt. Trotz aller  Bemühungen, wie z.B. dem Engagieren eines Hardwarespezialisten aus dem Inland, konnten die Daten nicht gerettet werden.”

Doch seien alle Daten im “Großarchiv von Studio Jundullah” zur Sicherheit noch ein zweites mal gespeichert, so dass sie bereits damit begonnen hätten, die beiden Teile neu zu produzieren. Durch dieses Malheur wären sie aber jetzt in der Lage noch aktuelle Bilder mit zu verwenden. Der zweite Teil solle in der letzten Juli Woche erscheinen.

Sie nehmen dieses Ereigniss zum Anlass, um am Ende des Schreibens, kurz zu erklären, wie die Medienarbeit der Mujahideen abläuft.

Die Medien-Sudios befinden sich nicht wie viele denken im Inland, sondern mitten in den Bergen, man könnte auch sagen,  mitten auf dem Schlachtfeld. Und dementsprechend sind die Umstände. Ohne Strom und mit Hilfe von Solarsystemen,  Benzin-Generatoren und Autobatterien geben die Mujahedeen hier ihr Bestes, um die Geschwister weltweit anzuspornen und  auf dem Laufenden zu halten. In den Stammesgebieten gibt es zur Zeit drei Hauptfronten, in denen gekämpft wird.”

Mittlerweile würde an allen drei Fronten, keine drei Tage vergehen, ohne das eine Operation (Gefecht) durchgeführt würde. Jede einzelne dieser Operationen würde mit Video-Kameras aufgezeichnet, sodass das “Archiv von Jundullah förmlich am explodieren sei”. Die Mitarbeiter der Medienabteilung würden sich ebenfalls an den Kämpfen beteiligen. Da sie sich aber der großen Bedeutung der Verbreitung ihrer Videos usw. bewusst seien, würden sie die Medienarbeit “keine Sekunde vernachlässigen”.

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IMU – “Der Shaheed aus dem Bundeswehrlager” – Abu Adam al-Almani

In den letzten Tagen sind zwei neue Schreiben der IMU in diversen deutschsprachigen jihadistischen Internetforen aufgetaucht. Als deren Autor wird jeweils Abu Adam al-Almani genannt. Das Schreiben, auf das ich jetzt eingehen werde, ist auf den März 2011 datiert und beschreibt die Geschichte eines jungen Afghanen – Harun al-Afghani -, der in einem Bundeswehrcamp als Übersetzer tätig war, nach zweieinhalb Jahren allerdings einen Gesinnungswandel hatte und sich einer jihadistischen Gruppierung anschloß, dann im selben Camp wie die Chouka Brüder, in Waziristan, war, dort ausgebildet wurde, für den Kampf gegen die Isaf Truppen in Afghansitan und angeblich bei einem Gefecht im Nordosten Afghansitans zu Tode kam.

Abu Adam beginnt den Text mit einer rhetorischen Frage, ob sich der Leser noch an seine Anfangszeit im Islam erinnern könne. Als man noch dachte, der Islam würde Märtyreroperationen verbieten und das der Jihad ein Phänomen der Vergangenheit gewesen sei. Zum einen Tut er dies um zu erklären, wie Harun al-Afghani bei der Bundeswehr als Übersetzer anfangen konnte und bestimmt versucht er darüber auch einigen Lesern, seine militante Leseart des Islams näherzubringen. So betont Abu Adam, dass die Geschichte von Harun al-Afghani eine besondere sei, weil er sich erst spät den Mujahideen anschloss.

“So höre der folgenden Geschhichte gut zu, denn sie wird dir keineswegs fremd erscheinen. Es ist die Geschichte des Shaheed aus dem Bundeswehrlager, Harun al-Afghani, ein junger Mann, der den Berg des Islams hinaufstieg und an der Bergspitze mit der Shahada gekrön wurde. Meine lieben Geschwister, Haruns Geschichte ist eine sehr interessante, denn Harun kam erst sehr spät in die Reihen der Mujahedeen und Harun verstand erst sehr spät die wahre Bedeutung des Islams und wer die wahren Gläubigen sind. Obwohl er seit seiner Geburt in Afghanistan lebte und viele seiner Verwandten im afghanischen Krieg von Ungläubigen getötet wurden, verstand er anfangs nicht die islamischen Hintergründe der Mujahideen. […] dachte er viele Jahre, dass die Mujahideen der Taliban und der Muhajereen [Auswanderer – Jihadisten aus anderen Ländern] eine falsche, hinterlistige Absicht haben und die Macht an sich reißen wollen, um die Menschen zu unterdrücken.”

Vor ca. dreieinhalb Jahren habe sich Harun al-Afghani bei der Bundeswehr als Übersetzer beworben und sei dort auch wegen seiner guten Englischkentnisse genommen worden. Er arbeitete als Ortskraft im Bundeswehrcamp in Kunduz und soll sogar wegen der guten Bezahlung sein Studium abgebrochen haben, leider wird nicht erwähnt was er studierte. Nachdem er einige Zeit dort arbeitete, soll er befördert worden sein und somit die Erlaubnis bekommen haben, sich frei im Bundeswehrlager zu bewegen. Er soll auch zum Teil seine Freizeit im Bundeswehrcamp verbracht haben, u.a. in der Kasernenkneipe. So soll er langsam bemerkt haben, dass diese Lebensweise nicht mit dem Islam (der Mujahideen) vereinbar sei. Ein weiteres prägendes Ereignis sei das Bombardement der zwei Tanklaster am 4 September 2009 gewesen.

“Harun sah Bilder der deutschen Spionageflugzeuge von Nahaufnahmen der Innenhöfe, in denen sich seine muslimischen Schwestern befanden. Er musste mit ansehen, wie die Bundeswehr in seiner Heimat gemischte Schulen für Jungen und Mädchen errichtete und die Bürger zum westlichen System aufruft. […] So erkannte er langsam die wahren Hintergründe des Einsatzes der Bundeswehr.”

Während dieses Prozesses soll er in einer Moschee in Kunduz Hadschi Omar, einen radikalen Prediger, kennengelernt haben. Nach dessen Predigten habe Harun al-Afghani den persönlichen Kontakt zu ihm gesucht, um mit ihm einige seiner Fragen zu erörtern. Hadschi Omar, habe Harun al-Afghani überzeugen können, dass er für eine Besetzungsmacht arbeite und er sich den Mujahideen anschließen müsse, da diese eben für die Befreiung des Langes kämpfen würden.

Er soll sich eine Waffe und ein Motorrad gekauft haben und sich auf den Weg zu den Mujahideen gemacht haben, um sich ausbilden zu lassen. Nach kurzer Zeit soll er nach Waziristan geschickt worden sein, für ein “Spezialtraining”.  Dabei habe er die beiden Chouka Brüder kennengelernt.

” Er war ein ganz besonderer Mensch. Irgendwie glich er einem Paradiesbewohner, der sich noch unter uns befand, wa la uzakki 3ala Allahi ahad. Ein sanftes Lächeln, eine ruhige Art zu reden und langsame und bescheidende Bewegungen, die auf eine innere Ruhe hindeuten. Viele Gebete und lange Koranrezitationen füllten seine Tage und Nächte.”

Nachdem er sein Training absolviert hatte, kehrte er in den Norden Afghanistans zurück und soll sich dort einer Märtyrergruppe angeschlossen haben. Sie planten eine Operation aber nachdem Isaf Truppen, in der Nähe ihres Quartiers ein Dorf “angriffen” und durchsuchten, entschlossen sie sich dorthin zu eilen um gegen die amerikanischen Truppen zu kämpfen. Bei diesem Gefecht starb Harun al-Afghani.

” Die Shahada (Märtyrertod) fisabililläh ist das Glaubensbekenntnis, das mit dem eigenen Blut ausgedrückt wird. Der Shaheed beweist Allah, dass nicht nur seine Zunge, sondern jedes einzelne seiner Körperglieder und sogar das Blut, das durch seine Adern fließt, bezeugt, dass niemand das Recht hat angebetet zu werden außer Allah.”

Über das zweite Schreiben, das sich mit dem Prozess gegen Filiz Gelowicz beschäftigt, werde ich in den nächsten Tagen etwas schreiben.

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IMU – Neujahr in Waziristan – Abu Adam al-Almani

Gestern Abend ist auf mehreren einschlägigen Foren und Blogs – unter anderem im AMEF und auf dem Blog der Islambruderschaft – ein Schreiben mit dem Titel “Neujahr in Waziristan” veröffentlicht worden. Als dessen Autor wird Abu Adam al-Almani genannt, der Mitglied der Islamischen Bewegung Usbekistans (IMU) ist.

Das Schreiben beginnt zunächst mit den üblichen religiösen Floskeln um danach den angeblich großen Zustrom neuer Mujahideen zu loben, die trotz der verstärkten Sicherheitsbemühungen der deutschen Behörden nach Pakistan reisen konnten.

Daraus lässt sich schließen, dass die Wege zum Jihad weiterhin offen sind und die deutsche Regierung sich einer wahrhaftigen Niya und der Waffe des Bittgebetes nicht in den Weg stellen kann. Doch nicht nur die Wege zum Jihad sind weiterhin offen, sondern auch die Tore zur Shahada, die sich in letzter Zeit vielen Geschwistern, darunter mehreren deutschen Mujahedeen öffneten.”

Da immer mehr Mujahideen sterben, kann Abu Adam dieses Thema natürlich nicht auslassen, wobei man im Text einen sehr starken prädestinatorischen Glauben ausmachen kann, dies ist allerdings nicht weiter ungewöhnlich. In diesem Zusammenhang fand ich einen weiteren Punkt interessant, nämlich den, dass er die Mujahideen und hier insbesondere die deutschen, mit den Sahaba (Genossen des Propheten) vergleicht, den auch diese wären im Kampf für den Islam, in Ländern, weit von ihren Heimtländern entfrent, gefallen. Als Beispiel hiefür führt er den Hamburger Mujahideen Abu Askar an.

Und nun liegt er da, ein Hamburger Mujahed begraben in Waziristan. Es erinnert irgendwie an unsere tugendhaften Vorfahren die Sahaba, die zum größten Teil an anderen Teilen der Welt begraben wurden und dies eines der Zeichen ihrer Wahrhaftigkeit war.

Als nächsten Getöteten Mijahideen nennt er Abu Talha al-Almani, der den meisten wahrscheinlich als Bekkay Harrach bekannt ist, da er mit diesem Namen auch in den deutschen Nachrichten erschien, vor allem nach seinem Drohvideo vor der Bundestagswahl. Laut dem Schreiben soll Bekkay Harrach bei einem gemeinsamen Angriff von al-Qaeda, IMU und den pakistanischen Taliban (TTP), den er befehligt, auf den Luftwaffenstützpunkt Bagram ums Leben gekommen sein (hier). Bagram bezeichnet Abu Adam als den 53. Staat der Vereinigten Staaten. Es sollen wohl auch demnächsten Videos von diesem Angriff im Internet erscheinen.

Da die IMU angeblich sehr viele E_Mails erhalten hätte, in denen nach den “wirklichen” Umständen des Jihads in Stammesgebieten gefragt wurde, geht Abu Adam nun auf diese Frage ein aber nicht ohne vorher alle westlichen Medien der Lüge zu bezichtigen. Diese Lüge, meint zunächst nur die Ereignisse in Afghanistan und Pakistan, allerdings, sagt Abu Adam danach, dürfe man sich nicht wundern, dass die westlichen Medien Lügen darüber verbreiten würden, schließlich würden sie ja auch über ihren Schöpfer lügen.

“Also zusammengefasst: Die Muslime entnehmen ihre Informationen vom Feind. Und dies ist islamisch gesehen nicht erlaubt. Während ein Kampf zwischen Wahrheit und Lüge herrscht, entnehmen die meisten Muslime ihre Informationen von der Partei der Lüge. […] Denn sie machten noch zuvor etwas viel schlimmeres; etwas was noch gewaltiger ist als dies. Und zwar lügen sie über ihren Schöpfer. Sie lügen über Allah. […] Liebe Geschwister erwartet also von den Medien der Ungläubigen nicht, dass ihr über sie an die Wahrheit gelangt. Sie sind die Stimmen der Satane, die zu den Toren der Hölle rufen. Sie rufen zu Schirk und Unheil. Sie geben sich als neutral aus, doch würden sie niemals die Wahrheit über die Gefährten der Tugend berichten, noch die Verbrechen der Übertreter aufdecken.

Im Anschluss an die Medienhetze schildert er die schwierig Lage in den pakistanischen Stammesgebieten. Er beschreibt, wie die Mujahideen gegen die pakistanische Armee kämpft und wie diese zurückschlägt. Ebenso geht er auf die stetig steigenden Drohenenangriffe ein.

“Vom Beginn des Jahres 2009 bis zum Frühjahr schaffte der Feind es viele unserer Geschwister mit Hilfe der Drohnen zu töten, was für uns Muslime, dessen fester Bestandteil des Glaubens der Glaube an die Bestimmung Allahs ist, nichts weiteres war, als die feste Bestimmung der Shahada dieser Geschwister zu einem unumgänglichen Zeitpunkt. Möge Allah (t.) die Shahada von ihnen allen akzeptieren. Und da mittlerweile viele Muslime weltweit dem Rufe des Jihades gefolgt sind, kamen hier mindestens genauso viele Geschwister an, wie gestorben sind.”

Die Hauptfront des Jihads in Pakistan sieht Abu Adam in Süd-Waziristan, genauer gesagt in Süd-West-Waziristan, Süd-Ost-Waziristan und Urugsay. Dabei übernehmen die Mujahideen immer mehr die Taktik eines Guerillia-Kriegs, wobei sie vornehmlich Sniperattacken durchführen – dies kennen wir schon aus älteren Video der IMU.

Am Ende bezeichnet Abu Adam das letzte Jahr in den pakistanischen Stammesgebieten als ein erfolgreiches für den Jihad. Zum Beweis sind am Ende des Schreibens, Tabellen über die durchgeführten und erfolgreichen Aktionen.

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Falls ihr euch das Schreiben durchlesen wollt, so könnt ihr das auf Aaron Zelins Blog machen

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Al-Wala’ wa-l-Bara’ – Teil 3 – Deutsche Taliban Mujahideen

Nun schaffe ich es endlich, nach längerer Zeit mal wieder etwas über al-Wala’ wa-l-Bara’ zu schreiben. Meine beiden älteren Beiträge (Teil 1, Teil 2) beschäftigten sich mit der geschichtlichen Entwicklung und Abu Muhammad al-Maqdisis Anwendung von al-Wala’ wa-l-Bara’. Heute will ich mich mit einem Text beschäftigen, den ich im April in einem Forum gefunden habe, der dieses Glaubensprinzip aus Sicht der Deutschen Taliban Mujahideen beleuchtet.

Nach den üblichen Floskeln am Anfang werden Zitat aus dem Koran und aus den Hadithen gebracht um die Wichtigkeit von al-Wala’ wa-l-Bara’ zu verdeutlichen. Wobei al-Wala’ wa-l-Bara’ hier meist mit “Liebe und Hass” übersetzt wird.

“Wie kann der Islam vollständig sein oder wie kann die Fahne des Dschihad oder die vom Befehl des Geziemenden und Verbieten des Verwerflichen hochgehalten werde, wenn es keine Liebe und Hass für Allah gibt.”

al-Wala’ wa-l-Bara’ seien Eigenschaften des Herzens, die sich aber erst durch die Handlungen einer Person zeigen würden.

Jetzt wird definiert für wenn al-Wala’ legitim sei. Das ist zum einen natürlich Allah und zum anderen die Muminin (Gläubige) – wobei man hier wohl unter Gläubigen, diejenigen verstehen muss, die derselben radikalen Denkweise angehören, also ganz im Sinne von Mawdudi und Qutb. al-Bara’ dagegen trifft also alle anderen und “entspringe dem Hassen um der Religion willen”. Zu al-Wala’ gehöre, das sich die Gläubigen beistehen, mit dem Friedensgruß grüßen, das Mitgefühl zueinander usw. Zu al-Bara’ dagegen gehöre die Ablehnung jeglichen Kontakts mit den Kufar sowie

“dass mann Dschihad macht mit dem Geld, der Zunge und mit Waffen und dass man die Länder der Kufar verlässt und zu den Ländern der Muslimin geht.”

Intersant finde ich, dass der Jihad wegen des Hasses gegen die Kuffar geführt werden soll und nicht aus Liebe zu Allah, um seine Autorität zu verbreiten.

Es wird in dem Text ganz klar davor gewarnt sich Kufar zu Freunden zu nehmen denn sonst werde Allah denjenigen mit al-Bara’ strafe.

“Allah hat seinen gläubigen Dienern untersagt, die Kufar anstelle der Gläubigen zu awlia zu nehmen und ihnen Zuneigung entgegenzubringen. Und Allah droht denjenigen, die dies tun mit Barah ihnen
gegenüber.”

Im weiteren Verlauf werden die Belohnungen beschrieben, die ein Gläubiger zu erwarten habe, wenn er sich an al-Wala’ wa-l-Bara’ halte und natürlich wird auch nicht vergessen, die Strafen zu beschreiben die derjenige erleiden muss, der sich nicht an al-Wala’ wa-l-Bara’ hält.

“Sie sind die Bewohner des Feuers, darin müssensie ewig bleiben Zudem gehören sie zu schaitans Partei, die verlieren wird: …schaitan hat sie völlig in die Macht bekommen und hat sie die Ermahnung Allahs vergessen lassen … Sie sind schaitans Partei …schaitans Partei ist die verlierende .. Jene,…,werden unter den Ehrniedrigsten sein Allah sagt in einer weiteren Ayah, dass die Muminin Kufr hassen und den Glauben lieben: .. jedoch Allah hat euch den Glauben lieb gemacht und sehr begehrenswert für eure Herzen; und Er hat euch Kufr, Widersetzlichkeit und Ungehorsam verabscheuenswert gemacht. Das sind jene, die der rechten Bahn folgen (49:7)”

Der Interreligiöse Dialog sei nur dann erlaubt, wenn sich Muslime mit den Kuffar treffen würden um ihnen die wahre Bedeutung von Tawhid zu erklären aber jeglicher andere Kontakt sei verboten, da die Kufar nur die Absicht hätten die wahrhaft Gläubigen vom “richtigen Weg” abzubringen. Allerdings sei man daran gebunden, den Ahl al-Dhimma im guten Verhalten zu begegnen, dies dürfe nur nicht den Anschein von Liebe bzw. al-Wala’ haben.

“Z.B. soll man nicht aufstehen, wenn ein Kufar einen Raum betritt oder ihm seinen Stuhl anbieten. Auch soll man einen Kufar nicht bei einem Namen nennen, der diesen Mann ehrt und auf der Straße weicht man, wenn wenig Platz ist, einem Kufar nicht aus. Ein Moslem arbeitet nicht als Diener oder Arbeiter für einen Kufar. Er soll aber das tun, was Allah an gutem Verhalten befiehlt, ohne innere Zuneigung. Z.B. soll man die Schwachen unter den Kufar gut behandeln, den Hungernden Essen geben, Kleidung bei Bedarf verteilen und mit diesen Leuten auf gute Art sprechen, mit Barmherzigkeit und Güte und nicht so, dass die Menschen Angst bekommen oder sich erniedrigt fühlen.”

Die Kufar würden versuchen al-Wala’ wa-l-Bara’ abzubauen und die Kenntnis der Muslime über die Notwendigkeit des Jihads gegen die Kufar aus ihren Herzen zu vertreiben.

Am Ende folgt noch der obligatorische Aufruf, dass sich der Leser dem Jihad anschließen solle.

“Unternehmen wir also praktische Schritte, damit Walah und Barah realisiert werden; geben wir z.B. Geld für den Dschihad, machen wir die Verbindung unter uns stark, treffen wir uns mit denen der “ahl al sunnah”, die da was machen an jedem Ort und informieren wir uns immer über sie.”

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